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Der gefühlte Reichtum des Schenkens

Wer die eigene Erfahrung gemacht hat,

sein eigener liebster Gast zu sein,

kann seine Gäste wirklich lieben.

Denn, sich selbst zu verwöhnen,

Liebenswertes für sich kreieren,

zeugt davon, dass man die Gabe des Schenkens

wieder vollends innerlich angenommen hat.

Die eingeladenen Gäste wissen-

sie selbst sind das Geschenk an den Gastgeber-

wie auch an sich selbst.

Somit nehmen am Tisch Menschen Platz,

deren bedingungslose Freude den Raum erfüllt.

 

Doch leer zu schenken- bedeutet stattdessen,

die Schubfächer des Lebens mit den Inhalten anderer aufzufüllen.

Damit erfährt man wiederum Gäste, deren Ziel es ist,

mit leerem Herzen und Worthülsen zu geben.

Es wird dann ein „Äußeres Zusammen-Sein“,

bei dem keiner bei sich ist oder zu geben vermag-

die innere Verarmung ist ersichtlich-

in der Erwartung aller Anwesenden

 

 

 

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